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Emmentalisches Schwingfest Zäziwil

Gestern konnte ich in Zäziwil meinen 28. Kranz entgegennehmen. Gleichzeitig war dieser wahrscheinlich der am härtesten umkämpfte Kranz meiner Karriere.

Grund dafür war ein kräftezehrender erster Gang gegen Graber Willy. Mir ist immer noch nicht klar wieso ich so extrem ans Limit gekommen bin. Jedenfalls hatte dieser Gang Muskelschmerzen am ganzen Körper, Erbrechen und strake Kopfschmerzen zur folge. Davon konnte ich mich den Ganzen Tag nie richtig erholen. Für den zweiten Gang wurde ich mehr oder weniger aus dem Sanitätszelt geholt. In diesem Gang stand mir der aufstrebende Burger Matthieu gegenüber, der sehr souverän agierte und mich kurz vor Gangende gewinnen konnte. Ich war dem Aufgeben nahe, mein Kopf liess dies aber glücklicherweise nicht zu. Anschliessend konnte ich mit einem Sieg in die Mittagspause retten, was mir die Chance liess, mich einigermassen zu erholen. Übelkeit und Kopfschmerzen waren glücklicherweise weg, jedoch lit ich immer noch unter den starken Muskelschmerzen. Von diesem Punkt an war nur noch der Kopf am arbeiten. Und tatsächlich konnte ich die restlichen Gänge alle gewinnen und der Kranzgewinn in Zäziwil war Tatsache. Für mich war dies nach einem solch intensiven Tag eine riesen Erleichterung.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei den Physiotherapeuten, meinem Trainer und meinen Schwingerkollegen bedanken, die mich auf irgend eine Weise an diesem Tag unterstützt haben.

Speziell an diesem Schwingfest war auch, das mein Bruder am Vortag auf dem selben Gelände den Zweig gewinnen konnte und wir erstmals am gleichen Schwingfest unser Eichenlaub entgegen nehmen durften. Ich gratuliere dir herzlichst Silas.

Nun muss ich möglichst schnell erholen, da es schon nächsten Sonntag in Péry wieder losgeht.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche

Schwingergruss

Pädu

(Fotos: Barbara Loosli)

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